Schwebebahn-Unfall: Ursachensuche dauert, Züge beschädigt

Nach dem beinahe tödlichen Unfall der Wuppertaler Schwebebahn dauert die Ursachensuche an. Eine 350 Meter lange Stromschiene war am Sonntag in die Tiefe gestürzt und hatte einen Cabriofahrer nur knapp verfehlt. Er blieb unverletzt. „Ein halber Meter weiter und sie hätte ihm den Kopf abgerissen“, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Die Behörde ermittelt wegen fahrlässigen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

22.11.2018, 13:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwebebahn-Unfall: Ursachensuche dauert, Züge beschädigt

Ein Schild über dem Bahnsteig einer Station der Wuppertaler Schwebebahn weist auf eine Betriebsstörung hin. Foto: Henning Kaiser

Ein Sachverständiger habe die Untersuchungen aufgenommen. Die Unfallstelle sei am Donnerstag von ihm und Ermittlern begutachtet worden. Inzwischen hätten die Stadtwerke mitgeteilt, dass die zwei Züge, die den Bereich vor dem Absturz der Schiene zuletzt passierten, im oberen Bereich beschädigt seien.

Die weltberühmte Schwebebahn, Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in Wuppertal, wird voraussichtlich noch mehrere Wochen still stehen. „Wir müssen den Fehler finden und für die Zukunft ausschließen“, sagte ein Sprecher der Stadtwerke.

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