Schulstart in NRW: Rücksicht auf i-Dötze im Verkehr

Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger: Mit einem Appell zur Rücksicht besonders auf ABC-Schützen im Straßenverkehr hat in Nordrhein-Westfalen das neue Schuljahr begonnen. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) und Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) riefen am Mittwoch alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, in den kommenden Wochen vor allem im Umfeld von Schulen bremsbereit zu sein.

29.08.2018 / Lesedauer: 2 min
Schulstart in NRW: Rücksicht auf i-Dötze im Verkehr

Yvonne Gebauer. Foto: Marcel Kusch/Archiv

Grundschulkinder könnten Entfernungen und Geschwindigkeiten von Autos noch nicht richtig einschätzen, sagte Gebauer. Die Kleinen sollten möglichst auch zu Fuß zur Schule gehen - anfangs unterstützt durch die Eltern und später selbstständig. Möglichst früh sollten Kinder auch Verkehrsregeln beherrschen, sagte Wüst. „Das lernen sie nicht auf der Rückbank des Autos.“

Die Landesverkehrswacht veranstaltet jedes Jahr die Aktion „Brems Dich! Schule hat begonnen“. 2017 verunglückten nach Angaben des Innenministeriums in NRW 1082 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren auf dem Schulweg. Das war ein leichter Rückgang um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sechs Kinder kamen auf dem Schulweg ums Leben.

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