Schürrle: Gefühl gehabt, „zur Zielscheibe zu werden“

Der frühere deutsche Nationalstürmer André Schürrle hat seinen Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Fulham auch mit mangelnder Wertschätzung in Deutschland erklärt. Er habe das Gefühl gehabt, „zur Zielscheibe zu werden“, sagte der Fußball-Weltmeister von 2014 im Interview des Magazins „11Freunde“ (Ausgabe 205). „Bestimmte Medien haben sehr negativ über mich berichtet, bei manchen Fans schlug die Stimmung mir gegenüber auch deswegen um“, erklärte der 28-Jährige. „Die allermeisten Fans standen zwar hinter mir, trotzdem wollte ich wieder mehr Ruhe für mich und mein Umfeld finden.“

20.11.2018, 13:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schürrle: Gefühl gehabt, „zur Zielscheibe zu werden“

Huddersfield Town - FC Fulham: Stefan Johansen (l-r), Kevin McDonald und Andre Schürrle vor dem Anpfiff. Foto: Martin Rickett

Schürrle war in diesem Sommer vom BVB zum Premier-League-Aufsteiger gewechselt. In bisher zwölf Ligapartien erzielte er vier Tore und stand elfmal in der Startelf. „Ich spiele befreiter, habe meine Aktionen, meine Schüsse, meine Tore“, beschrieb Schürrle seine aktuelle Situation. „Das erkennen die Leute an - und daraus ziehe ich eine Form von innerer Sicherheit.“

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