Schüler in Aachen und Köln demonstrieren für die Umwelt

Schüler und Studenten aus Köln und Aachen tauschen die Schule mit dem Protestplatz: Dutzende von ihnen sind in einen Schulstreik getreten und kritisieren die aktuelle Klimapolitik. Eines der Themen: der Hambacher Forst.

14.12.2018, 08:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schüler aus Köln und Aachen haben sich am Freitag an einer bundesweiten Protestaktion gegen die aktuelle Klimapolitik beteiligt. Zu dem sogenannten Schulstreik wurde in sozialen Medien unter dem Hashtag #FridaysForFuture aufgerufen, unter anderem von der Grünen Jugend sowie der Jugendgruppe der Naturschutzorganisation BUND. Angekündigt waren Proteste in mindestens sieben Städten.

In Aachen versammelten sich nach Angaben der Polizei etwa 50 Teilnehmer vor dem Rathaus zu einem Frühstück. „Wir wollen Deutschland, Europa und die ganze Welt wachrütteln“, sagte einer der Mitorganisatoren, Felix Kehren (19), der Deutschen Presse-Agentur. Vor dem Kölner Rathaus demonstrierten rund 30 Schüler. Auf Plakaten forderten sie unter anderem den Erhalt des Hambacher Forstes.

Zu den Protesten aufgerufen hatte zum Endspurt der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz (Katowice) die 15-jährige schwedische Aktivistin Greta Thunberg. Sie protestiert schon seit Monaten immer freitags gegen den Klimawandel. In Kattowitz beraten fast 200 Staaten über Maßnahmen zum Klimaschutz. Bei den Verhandlungen gebe es immer noch keine Anzeichen von Zugeständnissen, kritisierte Thunberg in einem auf Twitter veröffentlichten Video.

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