Seltene Fotos dokumentieren den Wandel der Werner Zeche

dzAbschied vom Bergbau

Zur Ausstellung anlässlich des 110. Zechen-Geburtstages im Jahre 2009 gingen nach einem Aufruf zahlreiche Erinnerungsfotos ein. Wir zeigen die Schönsten aus einer Foto-CD mit 100 Bildern.

Werne

, 16.10.2018, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die im Jahre 2009 entstandene Foto-CD „Geschichte der Zeche Werne“ versammelt rund 100 historische Bilder auf dem Datenträger. Die gute Nachricht für alle Interessierten: „Die Foto-CD ist heute noch zu haben, und zwar im Stadtmuseum oder beim Verkehrsverein am Roggenmarkt“, sagt Heidelore Fertig-Möller, die frühere Museums-Chefin und heutige Vorsitzende des Museums-Fördervereins.

Für fünf Euro sei der Silberling zu kaufen. Darauf sind die Bilder einmal in einer automatisch ablaufenden Foto-Show zu sehen, andererseits aber auch in einer Power-Point-Präsentation.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Zeche Werne

Zum 110. Geburtstag der Zeche erschien eine Foto-CD mit rund 100 Bildern, die heute noch im Stadtmuseum zu haben ist. Wir zeigen die schönsten Fotos daraus.
16.10.2018
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Grubenpferde setzten die Bergleute früher als Transporthelfer untertage ein.© Förderverein Stadtmuseum
Die Maschinenführer waren für den sicheren Betrieb der Förderanlagen zuständig. Auf diesem undatierten Foto ist Bernhard Linker zu sehen.© Förderverein Stadtmuseum
Hier die Zeche aus Richtung Süden etwa 1910.© Förderverein Stadtmuseum
Die Kleinbahn transportierte zunächst nur Kohle zwischen Werne und Bockum-Hövel. Später beförderte die auch als Ermelinghof-Bahn bekannte Linie auch Personen.© Förderverein Stadtmuseum
Zur Zeche gehörte in der Regel auch eine Kokerei, natürlich auch in Werne.© Förderverein Stadtmuseum
Die Grube verkaufte das schwarze Gold nicht nur an die Montanindustrie, sondern auch an Kleinabnehmer; Bild von 1930.© Förderverein Stadtmuseum
Untertage befinden sich riesige Anlagen. Hier die Neuauffahrung des sogenannten Füllortes in 850 Metern Tiefe im Jahre 1960.© Förderverein Stadtmuseum
Aufnahme aus der Foto-CD "Geschichte der Zeche Werne".© Förderverein Stadtmuseum
Das Kasino im Jahre 1910. Im Bergbau gab es strenge Hierarchien, die sich etwa in der Kleidung, aber auch den einzelnen Arbeitsbereichen ausdrückten.© Förderverein Stadtmuseum
Holz benötigten die Bergleute massenweise, etwa zum Abstützen. Blick auf den Holzplatz um 1955.© Förderverein Stadtmuseum
Haltestelle der sogenannten Ermelinghof-Bahn zwischen Werne und Bockum-Hövel.© Förderverein Stadtmuseum
Aufnahme aus der Foto-CD "Geschichte der Zeche Werne".© Förderverein Stadtmuseum
Aufnahme aus der Foto-CD "Geschichte der Zeche Werne".© Förderverein Stadtmuseum
Undatiertes Foto der Zeche Werne mit den beiden Fördertürmen und der Ziegelei im Vordergrund.© Förderverein Stadtmuseum

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