Schnitzen zu Halloween

29.10.2018, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schnitzen zu Halloween

Den Kürbisworkshop für Kinder richtete das Stadtmuseum aus. © Stefan Milk

Das Stadtmuseum bot einen Kürbisworkshop für Schulkinder im Alter von sechs bis elf Jahren. Bevor es ans Schnitzen ging, gab es eine kurze Einführung zu den Ursprüngen des Halloween-Brauches. Dann konnten die Kinder nach Herzenlust gruselige oder auch lustige Gesichter in ihre Kürbisse schnitzen.

Die beiden Museumspädagoginnen Ludwika Gulka-Höll und Martina Buschmann-Kuplin hatten sich als Hexen verkleidet.

Zunächst widmeten sich die Kinder, der sehr zeitintensiven Aufgabe, die Kürbisse auszuhöhlen. Dazu verwendeten sie mit viel Freude kleine Sägen, Bohrer und Löffel. Mit einem großen Löffel schabten die Kinder so Kerne und Fasern aus dem Inneren des Kürbisses.

Im nächsten Arbeitsschritt griffen die Mädchen und Jungen zu Filzstiften. Damit malten sie schaurig-schönen Gesichter aus dreieckigen Augen, spitzen Zähnen oder einem schiefen Grinsen auf den Kürbis und schnitten diese einzelnen Teile im Anschluss vorsichtig aus.

Zum Schluss wurden die Kürbisse noch zum Leuchten gebracht.

Eine gespenstische Überraschung erwartete alle beim Rundgang durch das Museum: Flackerndes rotes Licht, Spinnenweben und von den Decken hängende Geister sowie bewegende Spinnen sorgen für eine düstere Atmosphäre.

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