Schiffsunfall: Rettungsaktion für Schiffsführer begonnen

Nach dem schweren Schiffsunfall auf dem Rhein-Herne-Kanal in Castrop-Rauxel will die Feuerwehr den eingeklemmten Schiffsführer mit schwerem Gerät aus den Trümmern befreien. Das Tankmotorschiff sei dazu in einen nahe gelegenen Yachthafen geschleppt worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Castrop-Rauxel. Ein Lebenszeichen des Schiffsführers habe man bislang nicht.

11.10.2018, 21:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schiffsunfall: Rettungsaktion für Schiffsführer begonnen

Rettungskräfte der Feuerwehr versuchen mit der Hilfe eines Kranes, das zerstörte Steuerhaus eines Frachtschiffes anzuheben. Foto: Marcel Kusch

Das Schiff war am Mittag aus noch ungeklärter Ursache beim Unterqueren einer Straßenbrücke mit dem Steuerhaus gegen die Brücke geprallt. „Der komplette Führerstand wurde dabei abgerissen“, sagte der Sprecher. Der Schiffsführer wurde dabei unter Trümmern eingeklemmt.

Der Schiffsverkehr wurde unterbrochen. Auch die Straßenbrücke sei gesperrt, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Duisburg. Ein unter der Brücke verlegtes Stromkabel wurde ebenfalls beschädigt. Bei der Polizei seien bereits Meldungen über Stromausfälle eingegangen, hieß es. Drei weitere Besatzungsmitglieder blieben unverletzt.

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