„Schießbild“ stürzt in Mönchengladbacher Museum zu Boden

Künstlerpech: Ein sogenanntes „Schießbild“ von Niki de Saint Phalle ist im städtischen Museum Abteiberg in Mönchengladbach aus unbekannter Ursache von einer Glaswand gefallen und beschädigt worden. Wie ein Stadtsprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte, wurde das Kunstwerk zunächst aus der Ausstellung genommen: „Das ist jetzt ein Fall für den Restaurator.“

22.10.2019, 16:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Schießbild“ stürzt in Mönchengladbacher Museum zu Boden

Das Foto zeigt das Museum Abteiberg in Mönchengladbach. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Das Gipsrelief mit dem Namen „Tir“, das die französisch-schweizerische Künstlerin 1961 mit Farbbeuteln gefüllt und dann mit einem Gewehr beschossen hatte, ist laut dem Sprecher einen „niedrigen sechsstelligen Betrag“ wert. Es gehört dem Museum und war für eine aktuelle Ausstellung an der Glaswand befestigt worden. Am vergangenen Freitag sei das 15 Kilo-Kunstwerk dann runter gefallen und „an der Oberfläche beschädigt worden“, so der Stadtsprecher. Beziffern könne man den Schaden nicht.

Die Künsterlin Niki de Saint Phalle (1930–2002) ist vor allem bekannt durch ihre bunten „Nana“-Figuren. Zum Beispiel die fünf Meter hohe Skulptur „Lifesaver“, die Niki de Saint Phalle mit ihrem Mann schuf, ziert einen Brunnen in Duisburg.

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