Schienenbruch auf Hohenzollernbrücke: Kein Vorsatz

Ein Schaden an der Bahnstrecke auf der Hohenzollernbrücke zwischen dem Kölner Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz ist laut Bundespolizei nicht auf eine vorsätzliche Tat zurückzuführen. Es habe sich um einen Schienenbruch gehandelt, der nach bisherigen Erkenntnissen durch Verschleiß entstanden sei, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. Eine Schiene sei an einer Schweißnaht gebrochen und mehrere Schrauben herausgelöst gewesen. In der Nacht zu Mittwoch sei die Stelle repariert worden.

19.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Schienenbruch auf Hohenzollernbrücke: Kein Vorsatz

Blick auf die Hohenzollernbrücke vor dem Kölner Dom. Foto: Oliver Berg/Archivbild

Der Schaden war am späten Montagnachmittag aufgefallen, das betroffene Gleis wurde gesperrt. In der Folge fielen Nahverkehrszüge aus oder wurden umgeleitet, im Fernverkehr kam es zu Verspätungen. Die Deutsche Bahn hatte zunächst von „Vandalismusschäden“ berichtet.

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