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Schiedsrichter Helmut „Hammo“ Kampmann feiert 80. Geburtstag

dzFußball

Er ist einer der ältesten Schiedsrichter des Fußballkreises und auf allen Plätzen bekannt. Helmut Kampmann feiert am Dienstag seinen 80. Geburstag - und denkt noch nicht ans Aufhören.

Kamen

, 08.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Helmut Kampmann ist bekannt - auf jedem Sportplatz zwischen Lippe und Ruhr. Der Schiedsrichter des Kamener SC ist seit über 53 Jahren Wochenende für Wochenende im Einsatz. „Mit mir macht man keine Männekes“, sagt er auch heute noch - an seinem 80. Geburtstag.

„Hammo“, wie er von vielen genannt wird, ist ein Kamener durch und durch. Am 8. Januar 1939 in der Sesekestadt geboren fand er rasch in der Jugend bei Westfalia Kamen und anschließend bei den Senioren seine fußballerische Heimat. Der damalige Kreislehrwart Fritz Grote holte Helmut Kampmann 1966 zur Schiedsrichter-Zunft. Und „Hammo“ lieferte gute Arbeit an der Pfeife ab, stieg in die Bezirksliga auf und war auf dem Sprung in die Landesliga.

„Mein Vorbild ist Karl-Heinz Fork.“

„Ein echtes Erlebnis war damals als Linienrichter die Partie zwischen Preußen Münster und Lienen vor 3.000 Zuschauern. Das Match leitete Bundesliga-Schiedsrichter Karl-Heinz Fork aus Massen, der war immer mein großes Vorbild“, erinnert sich Kampmann zurück.

Ein Unfall auf der Zeche Monopol, bei dem er sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hatte, beendete den Aufstieg auf der Karriereleiter jäh. Seinem Hobby, der Schiedsrichterei, ist er aber dennoch treu geblieben - mittlerweile aber auf Kreisebene.

„Ich bin immer da gewesen, wenn der Schiedsrichter-Obmann gerufen hat“, ist er stolz auf seine Einsatzbereitschaft. Und die ist ihm in der Tat hoch anzurechnen, denn Helmut Kampmann verfügt über keinen Führerschein. „Ich bin immer mit dem Fahrrad gekommen oder wurde von Kollegen mitgenommen. Das hat bislang immer geklappt. In den früheren Jahren haben wir ja so eine Art fahrenden Freundeskreis mit Karl-Heinz Bronheim, Manfred Heuser und Walter Kilian gehabt“, erklärt er.

„Mit mir macht man keine Männekes!“
Helmut Kampmann, Fußballschiedsrichter

In all den Jahren ist Kampmann seinem Kamener SC treu geblieben. „Ich war einmal ein halbes Jahr beim FC Overberge, da hab ich aber dann wieder Heimweh bekommen und bin wieder zurück zum KSC“, sagt er. Dabei kam es unter seiner Leitung nie zu einem Spielabbruch. „Hammo“ Kampmann war lediglich zwei Mal bei einer Spruchkammersitzung - als Zeuge. „Ich suche immer mit den Spielern das Gespräch, dann klappt auch alles“, so sein Erfolgsrezept.

Im hohen Alter denkt er indes noch nicht ans Aufhören. „Ich pfeife am liebsten die D-Junioren auf dem Kleinfeld. Bei mir lernen die noch den richtigen Einwurf.“

Helmut Kampmann feiert heute seinen Geburtstag im Kreise seiner Familie. Neben Ehefrau Monika, drei erwachsenen Kindern und zwei Enkelkindern gratuliert auch die Lokalsportredaktion.

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