Schallplatten auf vier Rädern: So aufwendig war die Herrichtung des Vinyl-Busses

dzMint-Bus

Am Dienstag machte der Mint-Bus in Holzwickede Halt. Ein ganzes Team hatte ihn mühevoll umgebaut, ehe er in den nächsten Wochen Schallplatten-Fans aus ganz NRW beglückt.

20.11.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schön sauber und gut ausgestattet kam der Mint-Bus daher, als er auf dem Gelände der Firma Heubel in Holzwickede für knapp fünf Stunden Halt machte. Dabei konnte man nur schlecht erahnen, wie viel Geld und Arbeit in dem umgebauten amerikanischen Bus gesteckt wurde.

Für Michael Lohrmann und ein ganzes Team vom Vinyl-Magazin Mint ist es ein Projekt, das viel Geduld und auch Muskelkraft forderte. Einen geeigneten Partner hatte Projektleiter Lohrmann schnell gefunden. Markus Heubel erklärte sich mit seiner Autopolsterei bereit, den Bus umzubauen. „Wir haben ihn zuerst völlig entkernt. Da drin sah es aus wie in einer Baustelle“, sagt Heubel, der persönlich Hand angelegt hat.

Die Arbeiten, die zusammen mit der Anschaffung rund 80.000 Euro gekostet haben, waren außerdem sehr aufwendig: „Wir waren erst mal etwas grünschnabelig. Schnell stellten wir aber fest, dass das gar nicht so einfach werden würde. Der Unterboden war ziemlich rostig, das Dach war undicht“, erklärt der erfahrene Geschäftsmann.

Das Team um Lohrmann hat sich außerdem etwas überlegt, um die Neugier der Mint-Fans schon vor der Tour zu wecken: Die Umbauarbeiten wurden aufgenommen und bei Youtube hochgeladen.

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