Schafe haben Ufer gemäht

13.08.2018 / Lesedauer: 2 min
Schafe haben Ufer gemäht

Die Schafe haben das Ruhrufer abgerast. © Land

30 Schafe haben den Rasen gemäht. Und zwar am Ruhrufer in Langschede. Dort stand nämlich eine giftige Pflanze: der Riesenbärenklau. Schafe mögen das Gewächs sehr gern. Daher hat ein Schäfer aus Wickede auf der Fläche zwei Wochen lang weiden lassen. Nun ist der Bärenklau verschwunden. Weil er aber wieder wächst, sollen die Schafe nun regelmäßig das Ruhrufer abgrasen. Dafür möchte der Schäfer, der beruflich Schafe hält, einen Vertrag mit der Stadt Fröndenberg abschließen. Denn der Schäfer verdient sein Einkommen dadurch, dass seine Schafe die Landschaft pflegen. Denn wenn es die Schafe nicht gäbe, müssten Mitarbeiter der Stadt mit Rasenmähern über die Flächen fahren. Das wäre aber wahrscheinlich teurer, als wenn die Schafe dort weiden. Außerdem kann man nun übrigens die Ruhr wieder sehen. Denn der Riesenbärenklau hat die Sicht auf das wasser versperrt.

Meistgelesen