Schadensersatz-Prozess um gepfändeten Mops verschoben

Die gerichtliche Aufarbeitung des Falls eines gepfändeten und bei Ebay-Kleinanzeigen verkauften Mops aus Ahlen zieht sich hin: Der für Mittwoch angesetzte Verhandlungsauftakt am Landgericht Münster wurde verschoben, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte. Nun soll ab dem 13. November über die Schadenersatz-Klage der Hunde-Käuferin gegen die Stadt Ahlen verhandelt werden.

24.09.2019, 14:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schadensersatz-Prozess um gepfändeten Mops verschoben

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archiv

Ein Sprecher der Stadtverwaltung bestätigte, dass ihr Anwalt aus terminlichen Gründen um eine Verschiebung gebeten hatte. Die Käuferin des Tieres hat die Stadt unter anderem auf Schadenersatz von mehr als 20 000 Euro verklagt. Am 13. November ist ein erster Verhandlungs- und Gütetermin angesetzt.

Mops „Edda“ hatte Schlagzeilen gemacht, nachdem das Tier von der Stadt Ahlen bei einer Schuldnerin gepfändet und übers Internet für 690 Euro an eine Frau aus Wülfrath verkauft worden war. Die Käuferin fühlt sich getäuscht, da der Mops entgegen der Angaben in der Internet-Annonce nicht gesund gewesen sei. Sie will den Kaufpreis und Tierarztkosten erstattet bekommen. Das Gericht in Münster soll nach dem Willen von Anwalt Wolfgang Kalla auch die Rechtsfrage klären, ob die Pfändung überhaupt zulässig war.

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