Saubere Stadt: Die Bürger sehen, dass Kamen etwas tut

Darum ist die Aktion erfolgreich

Aus einer Beschäftigungsinitiative wurde ein Erfolgsmodell. Die gelb gekleideten Männer gehören heute ebenso zum Stadtbild wie der gepflegte Eindruck der von ihnen bearbeiteten Flächen.

von Werner Wiggermann

13.10.2019, 11:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Start im Jahr 2001 war das Projekt „Sauberes Kamen“ eine Fördermaßnahme für Menschen, die schon längere Zeit arbeitslos waren. Schon bald aber erwies es sich als großer Gewinn für Kamen. Träger ist die Kreis-Entsorgungsgesellschaft GWA, Auftraggeber ist die Stadt Kamen. In der Innenstadt sind die ganz bewusst auffällig gelb gekleideten Männer täglich unterwegs - meistens auch an Wochenenden. In Methler und Heeren-Werve wird dienstags und freitags gereinigt; einmal wöchentlich kontrollieren und säubern die Stadtbildpfleger auch die Rad- und Fußwege an der Seseke. Müllkörbe werden einmal wöchentlich, an besonders brisanten Standorten aber auch mehrfach in der Woche geleert. „Die Bürger sehen und begrüßen, dass Kamen etwas tut“, findet Andreas Hellmich, bei der GWA Projektleiter der Aktion, die es in dieser Form in keiner anderen Kommune des Kreises Unna gibt.

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Insgesamt acht Mitarbeiter sind in dem Projekt „Sauberes Kamen“ täglich für ein angenehmes Erscheinungsbild der Stadt unterwegs. Einige von ihnen gehörten bereits zum Start des Projekts zum Team oder stießen wenig später dazu.

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