Sanierung des Gasometers beginnt: Spektakuläre Halle

Oberhausens Riesentonne bekommt ein neues Kleid. Auch das Fundament wird erneuert. Erst im Frühjahr 2021 gibt es dann die nächste Ausstellung. Das Thema wird noch nicht verraten.

07.11.2019, 12:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sanierung des Gasometers beginnt: Spektakuläre Halle

Aussenansicht des Gasometer Oberhausen. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Die millionenschwere Sanierung des Gasometers Oberhausen hat am Donnerstag begonnen. Sie werde bis Ende 2020 dauern, teilte die Betreibergesellschaft mit. Der 1988 stillgelegte riesige Gasbehälter wird seit 1994 als Ausstellungshalle genutzt. Auch dank der Höhe des Industriedenkmals von 117 Metern gab es dort spektakuläre Ausstellungen. Unter anderem schuf der Verpackungskünstler Christo in der Halle 2013 eine 90 Meter hohe, aufrecht stehende Luftröhre, ein „air package“, mit dem Christo für mehr Umweltbewusstsein werben wollte.

Der Gasometer bekommt einen neuen Außenanstrich, weil die Hülle des Giganten von Rost befallen ist. Außerdem wird das Fundament des riesigen Scheibengasbehälters neu gegossen. Die Sanierung soll insgesamt 14,5 Millionen Euro kosten, die vor allem vom Bund, vom Regionalverband Ruhr und vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen werden.

Im Frühjahr 2021 soll dann eine neue Ausstellung aufgebaut werden. Ihr Thema sei aber noch nicht spruchreif, sagte Sprecher Thomas Machoczek. Zuletzt lief bis Ende Oktober die Schau „Der Berg ruft“ über die Faszination der Berge auf die Menschen. 890 000 Besucher wurden gezählt.

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