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Sami A.: Behörde geht gegen gerichtliches Abschiebeverbot an

03.08.2018

Im Fall der umstrittenen Abschiebung des Islamisten Sami A. hat das Bundesflüchtlingsamt die Aufhebung des gerichtlichen Abschiebeverbots für den Tunesier beantragt. Beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen sei ein Antrag der Behörde eingegangen, den Verbotsbeschluss abzuändern, sagte ein Gerichtssprecher. Der Umgang der Behörden in Tunesien mit Sami A. zeige, dass ihm dort keine Folter oder unmenschliche Behandlung drohe. Diese Befürchtung war die Begründung für das Abschiebeverbot gewesen.

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