Saisonstart für Biker: Vorsicht bei unbefestigten Randstreifen und Alleen

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Für den Fröndenberger Peter Radzko, der in seiner Freizeit Motorrad fährt, sind die Straßen der Ruhrstadt gefühlt sicherer geworden. Ausflüge mit der Harley unternimmt er gerne ins Sauerland.

Fröndenberg

, 08.04.2019, 18:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gerne raus fährt auch der Fröndenberger Peter Radzko mit seiner Harley Davidson. Von Fröndenberg gebe es super Routen im näheren Umfeld, im Sauerland, im Bergischen Land oder Münsterland könnten Motorradfahrer theoretisch tagelang unterwegs sein, ohne auch nur eine einzige Straße zweimal zu befahren.

Am Wochenende erst war Radzko mit seiner Maschine im Sauerland unterwegs. Dort stelle sich inzwischen auch die Gastronomie auf Biker ein. „Wer weiß schon, dass es im Münsterland mehr als 100 Schlösser gibt“, so Radzko, böte sich aber auch die eher flachere Gegend nördlich von Fröndenberg für Ausflüge mit tollen Zielen an.

Saisonstart für Biker: Vorsicht bei unbefestigten Randstreifen und Alleen

Peter Radzko ist in seiner Freizeit oft mit dem Motorrad unterwegs. © Privat

Im Frühjahr ist es auf den Bikerpisten besonders voll

Generell sei es jetzt im Frühjahr auf vielen Strecken voll. Denn gerade an den ersten sonnigen Wochenenden des Jahres holen fast alle ihre Zweiräder aus der Garage. Radzko rät trotz der ersten warmen Sonnenstrahlen zu dicker Kleidung. „Obwohl der Sonntag recht sommerlich war“, wurde es Richtung Brilon kalt.“

Stellen, an denen es für Motorradfahrer gefährlich werde, gebe es immer weniger in Fröndenberg. Früher, bevor die Ampelanlage dort installiert wurde, habe es einige Unfälle auf der Wilhelmshöhe gegeben, erinnert sich der Fröndenberger. Da, wo es für Autofahrer oft unübersichtlich war, konnten Motorradfahrer noch schneller übersehen werden.

Unebenheiten im Boden gleicht ein Motorrad nicht so einfach aus

Auf der Landstraße Richtung Altendorf raus sei aus subjektiver Sicht des Fröndenbergers Vorsicht geboten. Ähnlich wie an der Landstraße bei Bentrop. Bodenwellen, die für den Autofahrer kaum wahrnehmbar sind, führten für Motorradfahrern zu starken Erschütterungen. Ein Fahrzeug mit nur zwei Rädern habe weniger Potenzial Unebenheiten auszugleichen.

Aufpassen sollten Motorradfahrer auch überall dort, wo Alleen sind. Der Wechsel von hell und dunkel, wenn das Sonnenlicht zwischen den Bäumen hindurchscheint, erschwere die Sicht für Verkehrsteilnehmer. Gefährlich seien auch schmale Landstraßen mit unbefestigten Randstreifen. Denn wenn Autofahrer ihrem Gegenverkehr auf den Randstreifen ausweichen, tragen sie Schmutz und Splitt mit auf die Fahrbahn zurück.

Der Reiz liegt in der Geschwindigkeit

Grundsätzlich ließen sich viele Unfälle verhindern, wenn alle vernünftig fahren, ist Peter Radzko genauso überzeugt, wie eine Sache auch nicht zu leugnen sei: „Der besondere Reiz des Motorradfahrens liegt für viele darin, die hohe Leistung ihrer Maschine auch auszufahren.“ Für den Fröndenberger und seine Harley geht‘s als nächstes an die Mosel.

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