SPD-Vize Schäfer-Gümbel beklagt inhaltliche Leere der Partei

03.11.2018, 07:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor der Krisenklausur der SPD-Spitze hat der Vizevorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel die Probleme der Partei auf eine programmatische Leere zurückgeführt. Die Partei habe ja tatsächlich in vielem keine erkennbare Position, nicht mal im Parteivorstand, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. 64 Prozent wüssten nicht, wofür die SPD stehe - dabei seien 80 Prozent grundsätzlich bereit, die Sozialdemokraten zu wählen. Er forderte eine Erbschaftssteuerreform, um Bildung zu bezahlen, und eine Vermögenssteuer, um die Pflege zu finanzieren.

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