Rund 45 Prozent der Menschen in NRW leben von ihrer Arbeit

Nicht einmal die Hälfte der Menschen in Nordrhein-Westfalen lebt in erster Linie von der eigenen Arbeit. Im vergangenen Jahr traf das auf 44,6 Prozent der Einwohner in NRW zu, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag auf der Grundlage des Mikrozensus mitteilte. Rund 26 Prozent lebten von den Einkünften Angehöriger, zum Beispiel von Eltern oder Partnern, und 21 Prozent von ihrer Rente oder Pension. Von öffentlichen Sozialleistungen lebten rund 8 Prozent der Menschen in NRW.

11.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Während im Jahr 2018 die Hälfte der männlichen Bevölkerung ihren Lebensunterhalt überwiegend aus der eigenen Arbeit bezog, lag der Anteil der weiblichen Bevölkerung bei rund 39 Prozent. Den höchsten Anteil an Menschen, die überwiegend von der eigenen Erwerbstätigkeit leben, hatte Münster mit fast 51 Prozent, den niedrigsten Gelsenkirchen (36 Prozent).

Insgesamt sei aber der Anteil der vorwiegend Erwerbstätigen gestiegen, erklärte eine Sprecherin des Statistischen Landesamtes. So bestritten im Jahr 2008 nur rund 40 Prozent der Einwohner in NRW ihren Lebensunterhalt vorwiegend aus eigener Arbeit. Dagegen lebten fast 32 Prozent von Zuwendungen ihrer Angehörigen.

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