Ruhr-Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel

Im Ruhrgebiet haben die Unternehmen zunehmend Probleme, ihren Bedarf an Fachkräften zu decken. In der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern der Region bezeichneten mehr als 55 Prozent der Firmen den Fachkräftemangel als ihr größtes Risiko. Vor einem Jahr hätten noch weniger als 50 Prozent der Unternehmen den Fachkräftemangel als so gravierend eingestuft, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht. Demnach plant jedes vierte Unternehmen im Revier seine Beschäftigtenzahl aufzustocken.

18.10.2018, 11:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ruhr-Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel

Ein Arbeiter steht auf einer Baustelle. Foto: Arne Immanuel Bänsch

Insgesamt ist die Stimmung in der Ruhrwirtschaft aber weiter zuversichtlich. Verschlechtert hätten sich die Exportaussichten. Während zu Jahresbeginn noch fast 33 Prozent der Unternehmen von höheren Exporten ausgingen, sind es derzeit nur noch rund 23 Prozent. Auch die Industrie- und Handelskammern im Raum Düsseldorf berichteten von einer Abschwächung des Exportbooms. Derzeit werde die Konjunktur eher von der weiter steigenden Binnennachfrage gestützt, heißt es in ihrem Konjunkturbericht.

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