Ruhr-Konferenz: Regierung entscheidet über Projektvorschläge

Ein Jahr lang wurde beraten, wie man das Ruhrgebiet nach vorne bringen kann. In den 20 Themenforen der Ruhr-Konferenz wurden 75 Projekte vorgeschlagen. Am Mittwoch will NRW-Ministerpräsident Laschet verkünden, was das Kabinett von dem Gesamtpaket hält.

06.11.2019, 03:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was kann das Ruhrgebiet lebenswerter machen? Wie kann Deutschlands größter Ballungsraum erfolgreicher werden? Ein Jahr lang wurden im Rahmen der Ruhr-Konferenz Ideen entwickelt und diskutiert. Jetzt geht es an die Umsetzung. Heute (12.00 Uhr) wollen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner (beide CDU) in Düsseldorf vorstellen, wie es mit den 75 vorgeschlagenen Projekten weitergeht und welche Schwerpunkte die Landesregierung setzen will.

Zu den Projekten zählen etwa ein vernetztes Nahverkehrsangebot, das das Reisen im ganzen Ruhrgebiet erleichtern soll, oder gemeinsame „Excellence Departments“ der drei Ruhr-Universitäten. Diese sollen die Wissenschaftsmetropole Ruhr international erfolgreich machen. Für einen effizienteren Kampf gegen Clankriminalität im Ruhrgebiet war auch eine gemeinsame Dienststelle mehrerer Behörden vorgeschlagen worden. Polizei, Bundespolizei, Zoll, Steuerfahndung und Kommunen könnten bei dieser „zentralen Sicherheitskooperation“ unter einem Dach ermitteln.

Die Ruhr-Konferenz war Ende August 2018 gestartet worden. Der Begriff bezeichnet einen mehrjährigen Prozess, in dem die Landesregierung die Projekte zusammen mit Kommunen, Hochschulen, Kultureinrichtungen, Verbänden, Gewerkschaften und Glaubensgemeinschaften umsetzen will.

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