Röttgen: USA hinterlassen Lücke als „Weltordnungsmacht“

28.12.2018, 00:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der außenpolitische Kurs der USA führt nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen dazu, dass die Welt „unsicherer, instabiler und egoistischer“ wird. „Das ist die traurige Wahrheit“, sagte Röttgen in den ARD-„Tagesthemen“. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, sein Land sei nicht mehr Weltpolizist. Die USA hätten für „Weltordnung, Stabilität, Ausgleich, Diplomatie“ gestanden, so Röttgen. Von dieser Rolle wolle sich Trump leider verabschieden, „ohne, dass es einen Ersatz dafür gibt“. Deutschland müsse, wie die USA es forderten, mehr finanzielle Lasten übernehmen.

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