Rhein-Derby: Polizei spricht von „besonderer Gefahrenlage“

Die Kölner Polizei stellt sich vor dem Rhein-Derby in der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr) auf eine „besondere Gefahrenlage“ ein. Das berichtete Einsatzleiter Klaus Rüschenschmidt auf einer Pressekonferenz am Freitag. „Die Problemfans verbindet eine besondere Feindschaft. Wir gehen deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen am, um und vielleicht auch im Stadion kommen kann. Das haben die Ereignisse der Vergangenheit leider gezeigt“, sagte Rüschenschmidt.

13.09.2019, 13:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rhein-Derby: Polizei spricht von „besonderer Gefahrenlage“

Eine berittene Einsatzkraft steht bereit. Foto: Caroline Seidel/Archivbild

Aktuell habe man zwar keine konkreten Erkenntnisse über geplante Auseinandersetzungen. Man rechne aber trotz bereits 38 ausgesprochener Betretungsverbote mit bis zu 400 Fans aus Gladbach und bis zu 500 aus Köln, „die nichts anderes im Schilde führen werden, als bei irgendeiner Gelegenheit Gewalttaten zu vollziehen“, so Rüschenschmidt.

Die Stellvertretende Polizeipräsidentin von Köln, Miriam Brauns, dokumentierte fünf gewaltsame Aufeinandertreffen von Fans beider Mannschaften alleine seit Januar 2018. „Und wir sprechen hier teilweise von Ereignissen, die noch nicht einmal beim fußballerischen Aufeinandertreffen stattgefunden haben“, sagte Brauns: „Auch das verdeutlich gut, mit welchen Strafttätern wir es morgen auch zu tun haben werden.“

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