Reul setzt weiter auf berittene Polizei: neue Pferdeanhänger

Die CDU-geführte Landesregierung setzt weiter auf berittene Polizei und stattet die NRW-Reiterstaffel für rund 250 000 Euro mit neuen Pferdeanhängern aus. In diesem und dem nächsten Jahr sollten insgesamt 16 neue Anhänger angeschafft werden, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch bei einem Besuch der Staffel in Willich. Die Pferde seien ein besonderes einsatztaktisches Mittel. „Sie sind Sympathieträger und respekteinflößend zugleich“, so Reul.

15.08.2018 / Lesedauer: 2 min
Reul setzt weiter auf berittene Polizei: neue Pferdeanhänger

Herbert Reul (CDU), Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, steht vor berittenen Polizisten. Foto: Christophe Gateau

Zurzeit gibt es in NRW eine Landesreiterstaffel, die an zwei Standorten stationiert ist: die Reiterstaffel Westfalen in Dortmund und die Reiterstaffel Rheinland in Willich. 32 Pferde und 42 Reiter und Reiterinnen sind dafür im Einsatz, insbesondere bei Großereignissen wie Fußballspielen oder Demonstrationen.

Reiterstaffeln seien notwendig, betonte auch der NRW-Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Mertens. Das sehe man auch daran, dass man bei Großeinsätzen zum Teil Kräfte aus anderen Bundesländern zur Unterstützung anfordern müsse. „Aber wir sollten nicht abhängig sein, sondern uns auf unsere eigene Staffel verlassen.“

2003 hatte die rot-grüne Landesregierung die damals zwölf Reiterstaffeln in NRW aus finanziellen Gründen abgeschafft. 2006 führte die schwarz-gelbe Landesregierung die Reiterstaffeln Rheinland und Westfalen wieder ein.

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