Rettung in schwindelerregenden Höhen: Wie ein Lüner Windrad zum Übungsobjekt wurde

Feuerwehrübung

Das Windrad der Stadtwerke Lünen nahe des Stadthafens ist eines der größten im Umkreis. Für die Berufsfeuerwehr Dortmund war dies in ein spannendes Übungsobjekt.

Lünen

von Antonia Gutzmann

, 17.10.2019, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rettung in schwindelerregenden Höhen: Wie ein Lüner Windrad zum Übungsobjekt wurde

Die Berufsfeuerwehr Dortmund (in rot) und NWind (in schwarz) führten zusammen mit dem SWL-Leiter Netze Strom Martin Richter (3.v.r.) die Höhenrettungsübung durch. © Stadtwerke Lünen

149 Meter Nabenhöhe, allein dies ist schon eine Herausforderung an Mut und Eigenüberwindung, wenn man sich freiwillig in diese Höhen begibt. Für die Höhenrettungsexperten der Berufsfeuerwehr Dortmund kann es offensichtlich nicht hoch genug sein, wenn es darum geht, eine Höhenrettung professionell zu üben.

„Wir haben uns über die Anfrage gefreut, denn es kann immer mal zu einem Zwischenfall kommen. Es ist dann ein sehr gutes Gefühl zu wissen, wenn erfahrene Hilfe in der Nähe ist“, erklärt Martin Richter, Leiter Netze Strom. Acht Feuerwehrleute wagten sich an die Herausforderung. Die Aufgabe: Einen verunglückten Monteur aus dem Inneren eines Rotorblatts retten. Dabei verkomplizierte sich die Aufgabe ungeplant, denn der Fahrstuhl im Turm streikte plötzlich. „Am Ende hat die Übung wunderbar funktioniert und wir sind nun alle um eine Erfahrung reicher, insbesondere was die Flexibilität betrifft, selbst bei einer Notlage mit unvorhersehbaren Schwierigkeiten gekonnt umzugehen“, erzählt Richter.

Für die Zeit der Übung wurde das Windrad natürlich ausgestellt. Die Übung wurde mit einer zeitgleichen Wartung verbunden. Bereits im Mai 2017 gab es schon mal eine Höhenrettungsübung am Windrad, die vom WDR in der Lokalzeit begleitet worden ist. Damals wurde die Übung direkt von dem Betreiber NWind durchgeführt.

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