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Reste von alten Häusern

23.07.2018 / Lesedauer: 2 min
Reste von alten Häusern

Erst mit dem Bagger, dann mit ganz feinem Werkzeug haben die Forscher Bodenschichten abgetragen. © Fischer

In einem Acker in Unna haben Forscher etwas Spannendes entdeckt: die Überreste von Häusern, in denen vor 2500 Jahren Menschen gelebt haben. Viel ist von diesen Häusern nicht mehr übrig, sondern vor allem dunkle Verfärbungen im Lehmboden. Aber die Experten wissen: Das waren einmal Teile von Gebäuden. Sie sind sogar sicher, was die Menschen damals gemacht haben: Sie haben Lehm ausgegraben, um daraus Töpfe und Teller herzustellen.

Das Feld, in dem die Forscher gegraben haben, liegt bei Königsborn in der Nähe der Autobahn 1, ein Stück südlich von Ikea. Die oberste Schicht des Ackers haben die Fachleute erst einmal mit dem Bagger abschieben lassen. Im Boden darunter haben sie dann mit ganz feinen Werkzeugen gesucht, um nichts zu zerstören.

Auf dieser Fläche werden in den kommenden Monaten Straßen gebaut, und es werden Abwasserrohre verlegt. Nächstes Jahr soll dort eine riesige neue Lagerhalle gebaut werden. Deswegen haben die Forscher in den vergangenen Monaten schon nach alten Dingen im Boden gesucht: Wenn die Straßen und die Halle erst einmal fertig sind, ist es zu spät.