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Der Holzwickeder SC ergatterte beim Regionalligisten in spe - TuS Haltern - einen Punkt. Dabei war sogar noch mehr drin.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 05.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Oberliga: TuS Haltern - Holzwickeder SC 1:1 (1:0)

Eigentlich wären die Verantwortlichen des Holzwickeder SC im Vorfeld der Partie beim Tabellenzweiten TuS Haltern mit einem Remis zufrieden gewesen. Gemessen am Spielverlauf und den Torchancen überwog nach Spielschluss eher die Enttäuschung, zumal die Konkurrenz im Tabellenkeller fast durchweg dreifach punktete. „Wir haben Holzwickede vier, fünf brandgefährliche Torchancen gestattet. Wenn der HSC gewonnen hätte, wir dürften uns nicht beklagen. Für uns ist das Remis sehr glücklich“, sagte Robin Schultze, Ex-Holzwickeder in Halterner Reihen, nach der Partie.

In der Tat: Von einem Team, das als Ligazweiter kurz vor dem Aufstieg in die Regionalliga steht, war kein Klassenunterschied zum Kellerkind HSC erkennbar - eher umgedreht. Vielleicht fühlte sich der Metzelder-Club aber auch nach der schnellen 1:0-Führung (3.) durch Lukas Opiola zu sicher. Ein Treffer, aus HSC-Sicht so überflüssig wie ein entzündeter Weisheitszahn. Vorausgegangen war diesem Tor ein kapitaler Fehlpass von Miki Orachev, der in der Folge bei Halterns Opiola landete, der dieses Geschenk dankend annahm. Was für die Moral der Gäste spricht, dass sie sich von diesem Gegentor nur kurz geschockt zeigten. Einen ersten Warnschuss gab bereits acht Minuten später Holzwickedes Patrick Sacher ab, der TuS-Keeper Rafael Hester zum ersten Mal auf die Probe stellte. Auch die nächsten guten Torchancen boten sich den Blau-Grünen, so als zunächst wieder Sacher und kurz vor dem Pausenpfiff Sebastian Hahne kein Glück im Abschluss hatten.

Es war kein Strohfeuer der Gäste, denn auch zu Beginn der zweiten Hälfte war der HSC überlegen. In der 67. Minute dann endlich belohnte e sich die Elf für ihr couragiertes Spiel. Der eingewechselte Nico Berghorst legte klug für den ebenfalls ins Spiel gekommenen David Vaitkevicius auf, der das Leder zum 1:1 über die Linie drückte. Bemerkenwert an diesem Treffer: Es war erst das dritte Gegentor, das der TuS in dieser zu Ende gehenden Spielzeit auf eigenem Geläuf kassierte. Weitere Riesenchancen durch Sebastian Hahne und Nico Berghorst folgten, die leider nicht den gewünschten Erfolg brachten. Erst in der Schlussphase rafften sich die Platzherren noch einmal auf, mehr als ein Freistoß von Stefan Oerterer, den HSC-Keeper Kevin Beinsen entschärfte, sprang aber nicht heraus. wh

TuS. Hester - Wiesweg, Pöhlker, Eisen, Scheuch (86. Schurig), Oerterer. Schultze, Albrecht (64. Vennemann), Opiola, Kallenbach,Steinfeldt (64. Möllers)

HSC: Beinsen - Müller. Rosowski, Delija, Sacher, Hahne, Hoppe, Orachev (46. Vaitkevicius), Kaluza, Ivancic (64. Berghorst), Hanemann

Tore: 1:0 (3.) Opiola, 1:1 (67.) Vaitkevicius

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