Reisebus-Unfall auf A44: Staatsanwaltschaft ermittelt

Nach einem Reisebus-Unfall auf der A44 nahe Lichtenau in Nordrhein-Westfalen hat die Staatsanwaltschaft Paderborn Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Fahrer aufgenommen. Das sagte eine Polizei-Sprecherin am Montag. Nach einem Unfall dieser Art sei das ein „Automatismus“. Bei dem Unfall in der Nacht zum Sonntag war der Bus aus Hameln umgekippt. 40 Menschen wurden verletzt, 10 davon kamen in Krankenhäuser, darunter der Busfahrer und sein Kollege.

09.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Der 52 Jahre alte Busfahrer hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und war von der Autobahn abgekommen. Weshalb es dazu kam, war am Montag weiter unklar, wie die Sprecherin sagte. Die Verletzten verließen inzwischen einem NDR-Bericht zufolge die Krankenhäuser. Die Polizei konnte dazu zunächst keine Angaben machen.

Nach Angaben des Reisebus-Unternehmens hatte das Fahrzeug erst am Freitag eine Hauptuntersuchung ohne Mängel bestanden. Der Bus sei fünf Jahre alt und der Busfahrer gelte als „besonders zuverlässig“. Die Reise habe er ausgeruht angetreten. Laut Polizei entstand an dem Bus ein Schaden von rund 40 000 Euro, an der Strecke gab es Schäden von 15 000 Euro.

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