Razzia gegen mutmaßliche Versicherungsbetrüger

Die Oberhausener Polizei hat am Dienstagmorgen die Wohnungen von drei mutmaßlichen Versicherungsbetrügern durchsucht, die Unfälle vorgetäuscht haben sollen. Den Verdächtigen werde gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen, teilten die Fahnder mit. Zahlreiche Datenträger und elektronische Geräte seien sichergestellt worden. Die Männer im Alter von 26, 32 und 57 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

01.10.2019, 11:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Razzia gegen mutmaßliche Versicherungsbetrüger

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Nach Polizeiangaben kamen die Ermittler den Verdächtigen durch einen Unfall Ende Januar auf die Spur. Sie hatten die Beamten nach einer angeblichen Kollision zweier Autos gerufen. Die Männer gaben sich demnach als Unfallbeteiligte aus, die sich untereinander nicht kannten. Bei der Unfallaufnahme seien allerdings einer Polizistin „erste Zweifel“ gekommen, hieß es. Spuren und Schäden hätten mit den Aussagen der Beteiligten nicht zusammengepasst.

Die Polizei ermittelte monatelang, zunächst zu dem einen Vorfall. Die Ermittler haben nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur den Verdacht, dass die Männer ihre Masche öfter durchgezogen haben.

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