Raumfrachter Cygnus ist unterwegs zur ISS - mit Süßigkeiten-Nachschub

Wertvolle Fracht

Der Raumfrachter „Cygnus“ ist mit einer großen Menge Nachschub zur internationalen Raumstation ISS gestartet: Die 3500-Kilo-Fracht beinhaltet aber nicht nur Material für die Wissenschaft.

Wallops Island

16.02.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der private Raumfrachter „Cygnus“ ist vom Weltraumbahnhof der Nasa im US-Bundesstaat Virginia zur internationalen Raumstation ISS gestartet.

Der private Raumfrachter „Cygnus“ ist vom Weltraumbahnhof der Nasa im US-Bundesstaat Virginia zur internationalen Raumstation ISS gestartet. © Ting Shen/XinHua/dpa

Mit rund vier Tonnen Nachschub und Materialien für wissenschaftliche Experimente an Bord ist der private Raumfrachter „Cygnus“ zur internationalen Raumstation ISS gestartet. „Cygnus“ sei am Samstag (Ortszeit) von einem Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Virginia aus losgeflogen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

Mit 3500 Kilogramm Fracht ins All

Die Cygnus-Kapsel startete vom Nasa-Startplatz Wallops Island in Virginia mit rund 3500 Kilogramm Fracht, darunter einige von den ISS-Besatzungsmitgliedern gewünschte Käsespezialitäten und Süßigkeiten.

Der Start mit der von Northrop Grumman gebauten Trägerrakete Antares wurde drei Mal verschoben; eigentlich hätte die Cygnus-Kapsel rechtzeitig zum Valentinstag den Orbitalkomplex erreichen sollen. Die Ankunft wird nun am Dienstag erwartet. In der ISS befinden sich derzeit die beiden Amerikaner Jessica Meir und Andrew Morgan und der Russe Oleg Skripotschka.

RND/dpa

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