Raubüberfall entpuppt sich als Sturz mit 2,1 Promille

Ein Betrunkener soll in Münster versucht haben, seinen Unfall mit einem E-Scooter als Raubüberfall auszugeben. Der 48-Jährige habe die Polizei alarmiert und behauptet, bei einem Überfall verletzt und ausgeraubt worden zu sein, berichtete die Polizei in Münster am Sonntag.

08.09.2019, 10:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Raubüberfall entpuppt sich als Sturz mit 2,1 Promille

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

Weil seine Blessuren eher für einen Sturz sprachen, suchten die Beamten die Umgebung ab und wurden fündig: Sie entdeckten einen E-Scooter mit Blutspuren und die angeblich geraubten Wertsachen des Mannes. Einem Test zufolge hatte er am Samstagmorgen 2,1 Promille Alkohol im Blut. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Vortäuschen einer Straftat wurde eingeleitet.

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