Rangelei bei kurdischer Demo in Bielefeld

Bei einer Demonstration von Kurden in Bielefeld gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien hat es Handgreiflichkeiten gegeben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war es bei der Kundgebung am Montagabend zwischen etwa 20 bis 25 Teilnehmern der Demo und mehreren Passanten zu einer Rangelei gekommen, die die Polizei trennen musste. Den Handgreiflichkeiten seien Provokationen der Passanten vorausgegangen.

15.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rangelei bei kurdischer Demo in Bielefeld

Ein Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Es werde noch geprüft, ob die beteiligten Passanten türkischstämmig seien, erklärte die Polizei. Die meisten an der Auseinandersetzung beteiligten Personen seien jedoch nach dem Einschreiten der Beamten davongelaufen und nicht identifiziert worden. Insgesamt hatten sich an der Kundgebung etwa 300 Menschen beteiligt - darunter Familien mit Kindern, Senioren sowie eine größere Gruppe junger Menschen.

Nach dem Vorfall habe eine aufgebrachte Stimmung geherrscht, es sei aber friedlich geblieben, berichtete die Polizei. Anders als bei einer Eskalation einer Kundgebung am Montag in Herne sei über mögliche Verletzte nichts bekannt. In der Ruhrgebietsstadt hatten mehrere Teilnehmer einer Demonstration zwei türkische Läden attackiert. Fünf Menschen wurden bei den Ausschreitungen verletzt.

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