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Randalierer von Cappenberg musste Waffe abgeben

Ravioli-Werfer

Die Polizei hat den 56-Jährigen, der in Cappenberg eine Feier wüst störte, zur Rede gestellt

Cappenberg

, 23.07.2018
Randalierer von Cappenberg musste Waffe abgeben

Das Bischof-Vieter-Haus in Cappenberg. © Arndt Brede

Die Polizei hat den Ravioli-Wüterich von Cappenberg identifiziert: ein 56-jähriger Mann aus Lünen, der seit Freitag keine Waffe mehr besitzt.

Wie berichtet, hatte eine Geburtstagsparty am Samstag vor einer Woche eine erschreckende Wendung genommen. Ein Unbekannter hatte Gäste einer Party im Bischof-Vieter-Haus am Buschkamp mit einer Waffe bedroht und ihre Autos mit klebrigen Dosen-Raviolis beworfen. Auch danach hatte er sich weiter in Cappenberg noch blicken lassen, was manchen Anwohner in Sorge versetzte.

Im Auto kampiert

„Kollegen haben den Mann am Freitag in Cappenberg angetroffen“, sagte am Montag Polizeisprecherin Vera Howanietz auf RN-Anfrage. Warum sich der Mann, der einen festen Wohnsitz hat, zurzeit dort aufhält und in seinem Auto kampiert, teilte die Polizeisprecherin nicht mit. Allerdings ließ sie wissen, dass es eine sogenannte Gefährderansprache gegeben habe: Beamte hätten dem Mann, auf den auch noch ein gerichtliches Nachspiel wartet, nachdrücklich signalisiert, dass die Polizei ihn im Blick habe und die Lage ernst nehme. „Er hat schließlich Menschen mit einer Waffe bedroht“, so Howanietz.

Gestört gefühlt

Die Schreckschusspistole, mit der der 56-Jährige am Samstag herumgefuchtelt hatte, musste er der Polizei aushändigen. Ihm habe der Kleine Waffenschein gefehlt, so Howanietz.

Bei dieser Unterredung am Freitag haben die Polizeibeamten auch das Motiv erfahren für den Übergriff. „Der Mann gab an, sich gestört gefühlt zu haben von der lauten Party“, so Howanietz. Er habe seine Ruhe haben und schlafen wollen.

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