Ramelow: Osten nicht als Kolonie betrachten

05.09.2019, 00:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat vor einer Ausgrenzung der ostdeutschen Bundesländer gewarnt. „Wir sind sehr, sehr gute Teilelieferanten, quasi das China des Westens. Jeder dritte Daimler kriegt seinen Motor aus Thüringen“, sagte er der „Abendzeitung München“. „Aber die Unternehmenssteuer fließt nach Stuttgart. Wenn man den Osten wie eine Kolonie betrachtet, baut sich ein risikoreiches Spannungsfeld auf.“ Für die schlechten Ergebnisse seiner Partei bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg machte Ramelow die Linke dort mitverantwortlich.

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