Radfahren mit Unterschieden

18.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Radfahren mit Unterschieden

Der Sesekeweg ist ein toller Weg für die Freizeit. Aber er kann nicht immer genutzt werden, beispielsweise gibt es in der Nacht dort kein Licht. © Archiv

Wenn man in der Freizeit auf dem Fahrrad sitzt und eine Radtour macht, dann muss man nicht unbedingt schnell ans Ziel kommen. Es sei denn, man hat gerade keine Lust mehr auf das Fahrradfahren.

Wenn man aber zur Schule fährt oder auch zur Arbeit, wie das einige Erwachsene tun, dann möchte man schnell und sicher vorankommen. Dazu ist der neue Sesekeweg eigentlich nicht geeignet. Doch auf Radfahrkarten, die die Radwege der Region abbilden, ist der Weg eingezeichnet, um dort auch die Alltagsfahrten zu unternehmen.

Das ist aus Sicht der örtlichen Verkehrsplaner nicht sinnvoll. Denn der Sesekeweg ist in der Nacht nicht beleuchtet. Wenn es regnet, kann er matschig werden. Und im Winter, wenn es schneit oder glatt ist, wird der Weg nicht geräumt oder gestreut.

Deswegen möchten die örtlichen Verkehrsplaner, dass die Heerener Straße einen vernünftigen Radweg bekommt. Zurzeit gibt es dort nur einen Mehrzweckstreifen, der nicht besonders sicher ist. Die Autos fahren auf der Straße nämlich ganz schön schnell.

Wann der Radweg gebaut wird, steht aber noch nicht fest.

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