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RSV Unna fährt die nächsten Siege ein

Radsport

Colin Plich und Marcus Voß setzen sich in Kreuzweingarten bei Cross-Rennen durch. Erfolgreich waren auch Justin Wolf und Luca Harter.

Unna

01.01.2019
RSV Unna fährt die nächsten Siege ein

Colin Plich war im Crossrennen erfolgreich. © rsv

Sie ist noch nicht alt, die Rennsport-Saison 2019. Dennoch stehen beim RSV Unna bereits die ersten beiden Landesmeister in den Analen.

In Kreuzweingarten setzten die Cross-Fahrer ihre Rennserie mit den ersten Titelkämpfen kurz vor Jahresende fort. Mit Colin Plich (U13) und Marcus Voß (Senioren 3) standen nur zwei Fahrer des RSV am Start. Dennoch sollte es ein großer Erfolg werden.

Er war bereits in der Straßensaison immer stärker geworden. Jetzt ließ er mit dem Sieg in Kreuzweingarten den Gewinn seines ersten Landesmeister-Titels folgen. „Ich wollte es einfach einmal ausprobieren, da ich im Winter gerne bei uns in den Feldern und Wäldern fahre. Das hat heute richtig Spaß gemacht“, so Colin Plich nach dem Rennen. Die jüngsten Fahrer im Feld hatten auf dem schweren, aber gut präparierten Kurs, nur zwei Runden zu fahren. Nach der ersten Runde sah es schon gut aus, Colin kam später mit einer halben Minute Vorsprung durch das Ziel. Mit dem Start ging es für Marcus Voß mit Vollgas auf die Strecke. Bereits nach der ersten Runde hatte er das Feld in die Länge gezogen. Dennoch blieben ihm die Verfolger im Nacken. In der letzten Runde hatte er sich eine kleine Lücke erarbeitet. Jeder noch so kleine Fehler hätte zur Niederlage führen können. Im Abstand von nur fünf Sekunden ging es die letzten Meter, die zum Triumph für den Altmeister wurden.

In der Vorbereitung auf die Deutschen Cross-Meisterschaften befindet sich Luca Harter gerade auf der Zielgeraden. Nach intensivem Krafttraining testete der Neu-Nationalfahrer seine Form beim Rennen in Hamburg. In Abwesenheit einiger Nationalfahrer fuhr er überlegen seinen vierten Saisonsieg ein.

Nach dem Weltcup in London und dem internationalen Bahnrennen in Grenchen (Schweiz) fanden für Justin Wolf mit den Deutschen Omniums Meisterschaften innerhalb von neun Tagen die dritten Wettbewerbe statt. Neben Wolf starteten Felix Happke (Team Sauerland) und Lucas Liß (Heizomat rad-net), während Tatjana Paller leider krankheitsbedingt absagen musste.

Justin Wolf fuhr in dieser für ihn ungewohnten Disziplin gute Rennen. Das Highlight setzte er im abschließenden Punktefahren. Nach 60 von 100 Runden zog er, gemeinsam mit vier weiteren Fahrern, darunter Lucas Liß, dem Feld davon. Schnell konnte der Rundengewinn vollzogen werden. Am Ende siegte Liß vor Wolf. Damit verbesserten sich beide noch auf die Gesamtränge 9 (Liss) und 6 (Wolf). Derweil erwischte Felix Happke einen rabenschwarzen Tag. Er landete abgeschlagen auf dem 21. Rang.

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