RCS baut in Werne: Mehr Arbeitsplätze, mehr Möglichkeiten und große Pläne

dzWirtschaft in Werne

Der Entsorgungsfachbetrieb RCS investiert kräftig in Werne. Mehrere Millionen gibt das Unternehmen aus, um einen zweiten Standort für neue Arbeitsplätze in Werne zu bauen.

Werne

, 14.11.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das ist ein echtes Bekenntnis zum Standort Werne. Der Entsorgungsfachbetrieb RCS nimmt neun Millionen Euro in die Hand, um einen zweiten Standort in Werne zu bauen.

„Wir fühlen uns hier sehr wohl“, sagt Adelheid Hauschopp-Francke aus der RCS-Geschäftsleitung. Das Unternehmen hat eine 10.000 Quadratmeter große Fläche im Nordlippepark erworben. Hier möchte sich RCS für die Zukunft rüsten und neue Projekte in Angriff nehmen.

„Logischer nächster Schritt“ für RCS

In direkter Nachbarschaft zu Next Pharma baut RCS eine 4000 Quadratmeter große Halle sowie ein Verwaltungsgebäude. Durch eine neue Recyclinganlage möchte RCS zukünftig wiederverwendbare Kunststoffe für die Lebensmittelindustrie produzieren.

„Das ist der logische nächste Schritt für uns“, sagt Hauschopp-Francke. Seit 35 Jahren ist das Unternehmen in der Entsorgung tätig, seit zehn Jahren kümmert man sich im Non-Food-Bereich um Recycling und jetzt soll auch der Lebensmittelbereich folgen.

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Bis April 2020 soll der Bau fertiggestellt sein. Profitieren sollen davon auch die Werner Arbeitskräfte. 20 neue Arbeitsplätze schafft RCS durch die Investition. Von bislang 130 Mitarbeitern steigt die Zahl dann auf 150. Einige von ihnen hat RCS sogar bereits eingestellt.

„Wir stellen die neuen Mitarbeiter peu à peu ein“, sagt Hauschopp-Francke. Fünf bis sechs haben schon mit der Arbeit am bisherigen Standort begonnen und werden dort eingearbeitet. Sie wechseln nach der Fertigstellung in den neuen Standort.

Arbeiten im Nordlippepark Werne haben begonnen

Mit den Erdarbeiten hat der Entsorgungsfachbetrieb RCS im Nordlippepark losgelegt, auch ansonsten habe man bereits alle nötigen Schritte beauftragt, so Hauschopp-Francke.

Alles funktioniere reibungslos. Das liegt auch daran, dass die Entscheidung gut durchdacht sei. Erstmals habe man sich 2018 mit dem Gedanken beschäftigt, aus Plastikflaschen wiederverwendbare Kunststoffe für die Lebensmittelindustrie herzustellen. Und auch die gute Arbeit der Werner Wirtschaftsförderung habe ihren Teil dazu beigetragen.

„Respekt, was Carolin Brautlecht da leistet“

„Respekt, was Carolin Brautlecht da leistet“, sagt Hauschopp-Francke. So habe man schnell die Möglichkeit bekommen, ein neues Grundstück in Werne erwerben zu können. „Und darüber sind wir froh“, so Hauschopp-Francke.

Ökonomisch und ökologisch mache es für RCS Sinn, den zweiten Standort in der Nähe des ersten zu errichten, der sich an der Capeller Straße befindet.

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