RAG-Stiftung stellt Vermögenszahlen vor

Die Steinkohleförderung im Ruhrgebiet ist zu Ende - ihre Folgen bleiben auf Dauer und müssen bezahlt werden. Die RAG-Stiftung baut dafür ein Milliardenvermögen auf.

06.06.2019 / Lesedauer: 2 min
RAG-Stiftung stellt Vermögenszahlen vor

Euro-Geldscheine mit unterschiedlichen Werten liegen aufeinander. Foto: Jens Büttner/Archivbild

Die RAG-Stiftung, die für die Finanzierung der Folgekosten des Steinkohlenbergbaus zuständig ist, stellt heute ihre Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vor. Die Stiftung war gegründet worden, damit nicht der Steuerzahler für das Abpumpen des Grubenwassers aus den stillgelegten Zechen und für andere dauerhafte Aufgaben aufkommen muss. Sie baut dazu ein Milliardenvermögen auf, vor allem aus Dividenden des Chemiekonzerns Evonik, bei dem die Stiftung die Hauptaktionärin ist. Nach Angaben des bisherigen Finanzchefs Helmut Linssen hat die Stiftung für die sogenannten Ewigkeitskosten des Bergbaus bisher 7,3 Milliarden Euro zurückgelegt.

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