„Qualität der Angebote nicht von Quantität der Teilnehmer abhängig“

dzFerienspaß

Manche Kinder richten laut Klaus Neumann vom Treffpunkt Villa einen Großteil ihrer Ferien nach dem Ferienspaß-Angebot. Dass jedes Jahr ein umfangreiches Programm geboten wird, liegt auch an vielen Ehrenamtlern.

Holzwickede

, 01.09.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am 26. August endete der Ferienspaß mit der letzten von mehr als 160 Aktionen und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Da ging es mit der Josef-Reding-Schule zum Ketteler Mitmach-Hof nach Haltern. Die JSR war wiederum einer von insgesamt 33 Veranstaltern, die das Ferienspaßprogramm in seiner Fülle erst möglich gemacht haben.

Ob Vereine, Institutionen, Verbände, Geschäfte oder Einzelpersonen: „Das ist das große Plus in Holzwickede, dass sich hier so viele Menschen ehrenamtlich einbringen“, sagt Villa-Leiter Klaus Neumann. Genaue Zahlen zur Resonanz werde man in den kommenden Tagen noch gemeinsam mit dem Ortsjugendring und dem Fachbereich Familie und Jugend im Kreis Unna evaluieren.

Teilnehmerzahlen auf Vorjahresniveau

„Ich denke, wir liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Den Erfolg des Ferienspaßes an Zahlen festzumachen, halte ich aber für schwierig“, sagt Kreisjugendpfleger Klaus Faß. Und Klaus Neumann fügt an: „Die Qualität eines Angebots lässt sich nicht über die Quantität der Teilnehmer definieren.“ Entscheiden sei: Diejenigen, die mitmachen, müssen Spaß haben und etwas erleben.

Und das kann auch mal ungewollte Action sein, so wie bei den Schlüter und Schlepperfreunden, die dieses Jahr erstmals eine Gruppe Kinder zur Schlüterscheune in Hengsen geladen hatten. „Wir schauen uns manche Angebote auch an. Bei Schlüter war ich vor Ort und die Kinder haben bei der Ausfahrt im Trecker was erlebt, als zufällig in der Nähe ein Feld brannte. Das war glücklicherweise harmlos, aber für die Kinder natürlich Action“, sagt Faß.

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