PueD-Kindergarten wartet weiter auf Genehmigung

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30.10.2018, 14:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für den schon seit Jahren geplanten Kindergarten, den die PueD GmbH in ihrem ebenfalls schon lange geplanten Gesundheitshaus auf dem Grimberg 3/4-Gelände in Weddinghofen bauen will, kommt der Mustervertrag zu spät. Aber der künftige Träger, das Lebenszentrum Königsborn, kann ebenfalls mit einem Mietkostenzuschuss rechnen. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Stadtrat bereits im Dezember 2017 getroffen. Damals hatte die PueD GmbH angekündigt, mit dem Bau im Jahr 2018 zu beginnen zu wollen. Wie viele Ankündigungen des Kindergarten-Investors erfüllte sich allerdings auch diese nicht. Der Geschäftsführer der PueD GmbH, Dirk Grünhagen, sagte am Dienstag auf Nachfrage, er hoffe nun auf einen Baubeginn im März 2019. „Wenn es dann April wird, sind wir auch nicht traurig.“ Der Kindergarten würde dann wohl erst zum Kindergartenjahr 2019/20 zur Verfügung stehen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Stadt bis zum Jahresende eine Baugenehmigung erteilt. Auch da ist Grünhagen optimistisch. Vor wenigen Tagen habe er einen Vor-Ort-Termin mit Vertretern der Bauaufsicht absolviert und unter anderem über Fragen des Brandschutzes gesprochen.

Als einen Grund für die vielen Verzögerungen nannte Grünhagen, dass bei der Genehmigung viele Behörden mit im Spiel seien. Das mache die Sache kompliziert. Zugleich kritisierte er ein Ungleichgewicht bei der Mietkostenpauschale, die das Land an die Träger überweist. Während sie in kreisangehörigen Städten mit weniger als 50.000 Einwohnern rund 8,60 pro Quadratmeter beträgt, liegt sie in kreisfreien Großstädten wie Hamm oder Dortmund bei rund 10,60. „Die Baukosten sind aber über all gleich.“ Ähnlich hatte auch der Geschäftsführer der Awo im Kreis Unna, Rainer Goepfert, argumentiert, als er auf Probleme bei der Finanzierung des Kindergartenbaus hinwies.

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