Prüfungen ergeben: Asylentscheidungen fast immer korrekt

19.09.2019, 03:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei Überprüfungen positiver Asylentscheidungen hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im ersten Halbjahr 2019 kaum Fehler oder Versäumnisse festgestellt. In diesem Zeitraum seien 62 000 positive Bescheide überprüft worden, in gut 97 Prozent der Fälle sei der Schutzbedarf bejaht worden, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. In 0,5 Prozent der Fälle veranlasste das Bamf demnach eine Rücknahme. Dies geschieht, wenn Asylbewerber falsche Angaben gemacht haben. Widerrufen worden sei der Schutzstatus bei gut zwei Prozent, weil sich etwa die Situation im Herkunftsland verbessert habe.

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