Prüfung von Stromdeal vor dem Abschluss: Eon zuversichtlich

Die Prüfung des Energiedeals zwischen den beiden bisherigen Konkurrenten Eon und RWE durch die EU-Wettbewerbshüter geht auf die Zielgerade. Bis Freitag kommender Woche (20. September) könnte das Fusionskontrollverfahren zu Ende gehen. Eon ist zuversichtlich, noch in diesem Monat grünes Licht für die Übernahme der RWE-Tochter Innogy zu erhalten. Kritiker fordern, den Deal zu untersagen.

07.09.2019, 10:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Prüfung von Stromdeal vor dem Abschluss: Eon zuversichtlich

Das Logo von Innogy ist vor der Konzernzentrale zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archivbild

Eon und RWE wollen Innogy zerschlagen und ihre Geschäftsfelder komplett neu aufteilen. Eon soll die Netze und das Endkundengeschäft von Innogy erhalten, RWE die erneuerbaren Energien von Innogy und Eon. Allein in Deutschland würde Eon so auf rund 14 Millionen Strom- und Gaskunden kommen. Den RWE-Teil des Deals haben die Kartellbehörden bereits genehmigt.

Die Grünen kritisierten das Vorhaben scharf. „Es drohen neue, kartellartige Strukturen, die die Liberalisierung des Strommarktes unterlaufen“, warnte die Grünen-Europaabgeordnete Jutta Paulus. Die Fusion bedrohe den freien Wettbewerb und die Wahlfreiheit der Verbraucher. Eon hat solche Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen. Der Wettbewerb sei „keiner Weise gefährdet“.

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