Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Prozessbeginn: Teenager soll Mitschüler erwürgt haben

In Siegen hat der Prozess gegen einen Teenager begonnen, der vor knapp sechs Monaten einen Mitschüler mit bloßen Händen erwürgt haben soll. Der damals 14-Jährige hatte die Tat gestanden und gesagt, er habe sich zu dem Älteren eine Beziehung gewünscht. Der 16-Jährige habe aber seine Gefühle nicht erwidert und ihn zurückgewiesen. Dem Angeklagten wird Totschlag vorgeworfen. Das Verfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor der Jugendkammer des Siegener Landgerichts statt. Verteidiger Martin Kretschmer sagte im Vorfeld, sein Mandant bleibe bei seinem Geständnis. Der inzwischen 15-jährige Deutsche sitzt in Untersuchungshaft.

18.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Tat im sauerländischen Wenden ereignete sich laut Anklage am 30. Oktober 2018 während der Unterrichtszeit. Beide Gesamtschüler schwänzten. Es soll ein Gespräch über die Zuneigung des Jüngeren für den Älteren gegeben haben. In einem an das Schulgelände angrenzenden Waldgrundstück sei es zu einem Streit gekommen, der eskalierte. Der Ältere soll schmächtig gewesen sein, dem Jüngeren körperlich unterlegen. Seine Leiche wurde einen Tag später gefunden. Der Fall hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. Die Eltern des Getöteten treten in dem am Donnerstag begonnenen Prozess als Nebenkläger auf.

Weitere Meldungen