Prozessauftakt: 30-Jährige soll Säuglinge ausgesetzt haben

12.11.2018, 11:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Prozessauftakt: 30-Jährige soll Säuglinge ausgesetzt haben

Das Landgericht und Amtsgericht in Köln. Foto: Marius Becker/Archiv

Eine Frau aus Kerpen soll 2011 und 2013 Kinder heimlich zur Welt gebracht und anschließend ausgesetzt haben. Seit Montag muss sich die 30-Jährige dafür vor dem Landgericht Köln verantworten. Laut Anklageschrift hat sie „Menschen in eine hilflose Lage versetzt und damit der Gefahr des Todes ausgesetzt“. Konkret soll die Deutsche im Oktober 2011 und im Juni 2013 jeweils ein Mädchen und einen Jungen ohne ärztliche Hilfe im Badezimmer ihrer Wohnung geboren haben. Das erste Kind soll sie in Hürth bei Köln auf einem Parkplatz abgelegt haben, das zweite in einem Park im niederländischen Roermond. Die Kinder wurden lebend aber unterkühlt aufgefunden. Nach der Anklageverlesung wurde die Öffentlichkeit für die Dauer der Aussage der Angeklagten von dem Prozess ausgeschlossen.

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