Kunsthändler verliert Prozess um angebliches Uecker-Bild

Ein Düsseldorfer Kunsthändler muss der Käuferin eines vermeintlichen Bildes von Zero-Künstler Günther Uecker 7500 Euro Anzahlung samt Zinsen erstatten. Das Düsseldorfer Landgericht erließ am Montag ein sogenanntes Versäumnisurteil, weil weder der Händler noch sein Anwalt erschienen waren (Az.: 3 O 19/19).

04.11.2019, 02:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Käuferin hatte das „Sandbild auf Büttenpapier“ 2018 erworben, ist inzwischen aber der Ansicht, es handele sich um eine dreiste Fälschung. Der älteste Sohn von Günther Uecker, der das Werk seines Vaters verwaltet, hatte erklärt, das Bild stamme nicht von seinem Vater. Innerhalb von zwei Wochen kann die Entscheidung noch angefochten werden.

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