Prozess um Totschlag in Delbrück: Angeklagter schweigt

Ein 28-Jähriger soll Ende vergangenen Jahres einen Bekannten in einem Park im ostwestfälischen Delbrück erstochen haben. Vor dem Landgericht Paderborn muss sich der Mann wegen Totschlags verantworten. Auch am dritten Verhandlungstag am Mittwoch schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen.

26.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Prozess um Totschlag in Delbrück: Angeklagter schweigt

Das Landgericht in Paderborn. Foto: Friso Gentsch/Archivbild

Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft soll der Mann aus Delbrück Ende November vergangenen Jahres bei einem nächtlichen Spaziergang zufällig auf den Bekannten getroffen sein. Bei einem Streit soll der 28-Jährige den anderen mehrmals mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben. Der 33-Jährige starb noch am Tatort. Angeklagter und Opfer sollen bereits seit längerer Zeit Konflikte miteinander gehabt haben.

Nach seiner Festnahme hatte der Angeklagte behauptet, er sei von hinten angegriffen worden und habe sich nur verteidigt. Erst später habe er von seinem Bruder erfahren, wer der Angreifer gewesen sei. Für den Prozess wurden bis in den September weitere Verhandlungstage angesetzt.

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