Prozess im Handel mit Dopingmitteln könnte zu Ende gehen

Dopingmittel versprechen größere Muskeln und mehr Leistung. Mehrere Männer aus NRW stehen in München vor Gericht, weil sie solche Substanzen hergestellt und verkauft haben sollen. Der Prozess nähert sich dem Ende.

18.10.2018, 11:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Prozess im Handel mit Dopingmitteln könnte zu Ende gehen

Im Zollfahndungsamt sichergestellte Ampullen mit Anabolika. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Der Hauptangeklagte aus dem Kreis Soest soll jahrelang im Internet mit illegalen Dopingmitteln gehandelt und solche Substanzen auch selbst hergestellt haben. Der Prozess um diese Straftaten könnte am heutigen Mittwoch am Landgericht München I zu Ende gehen. Der 33 Jahre alte Werkzeugmechaniker aus Wickede verkaufte laut Staatsanwaltschaft Anabolika unter dem Namen „JonnyBoy“ in diversen Internet-Foren für Bodybuilder. Später soll er in einem Labor bei sich zu Hause auch Dopingmittel hergestellt haben.

Sechs weitere Männer, die ihm bei seinen illegalen Geschäften geholfen haben sollen, sind mitangeklagt. Der 33-jährige Hauptangeklagte und ein 26-Jähriger aus Bochum hatten vergangene Woche gestanden. Die Staatsanwaltschaft München I ist seit März 2009 für alle Ermittlungsverfahren in Bayern zuständig, die im Zusammenhang mit Doping im Sport stehen.

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