Prozess gegen Serien-Bankräuber: Taten in drei Bundesländern

Mehr als 20 Banküberfälle in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sollen auf sein Konto gehen: Seit Dienstag steht ein mutmaßlicher Serien-Bankräuber vor dem Landgericht Limburg. Der Mann soll insgesamt über 400 000 Euro erbeutet haben, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag mitteilte. Damit soll er seinen Lebensunterhalt finanziert haben. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

02.10.2018, 11:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Prozess gegen Serien-Bankräuber: Taten in drei Bundesländern

Das Land- und Amtsgericht in Limburg. Foto: Thomas Frey

Seinen ersten Überfall soll der Angeklagte 2002 in Gießen begangen haben, den letzten im vergangenen Januar im nordhessischen Diemelsee. Dazwischen soll er unter anderem Sparkassen im rheinland-pfälzischen Landkreis Altenkirchen und im nordhessischen Battenberg ausgeraubt haben. In den Banken bedrohte er Angestellte mit täuschend echt aussehenden Spielzeugpistolen. Die Familie des Mannes wusste von dessen krimineller Karriere nichts. Ihr gaukelte er vor, bei einem großen Autokonzern zu arbeiten.

Die Polizei hatte den Mann zwischenzeitlich mit mehreren Ermittlergruppen gesucht und die Bevölkerung in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ um Hilfe gebeten. Im März nahmen die Beamten ihn dann an seinem nordrhein-westfälischen Wohnort fest. Details zur Festnahme wollte die Staatsanwaltschaft nicht nennen.

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