Prozess gegen früheren Box-Weltmeister Sturm

Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm muss sich vom 4. November an vor dem Kölner Landgericht wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung sowie des Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz verantworten. Das Gericht bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Sportbild“ (Mittwoch). Demnach ist die Hauptverhandlung auf 23 Tage angesetzt und bis zum 27. Februar 2020 geplant. Prozessauftakt ist am kommenden Montag um 9.30 Uhr.

30.10.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Prozess gegen früheren Box-Weltmeister Sturm

Felix Sturm. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Sturm sitzt seit dem 5. April in Köln in Untersuchungshaft. Dem 40-Jährigen wird vorgeworfen, Steuern in Höhe von 5,85 Millionen Euro hinterzogen zu haben. Außerdem muss das Gericht darüber urteilen, ob Sturm am 20. Februar 2016 im Kampf gegen den Russen Fedor Tschudinow gedopt gewesen war. Laut Verband WBA hatte die A-Probe von Sturm Spuren der anabolen Substanz Stanozolol enthalten. Sturm beteuerte seine Unschuld,

Sturms Anwalt Nils Kröber zeigt sich trotz der Vorwürfe optimistisch. „Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass die Vorwürfe insgesamt, wie auch der Höhe nach, nicht haltbar sein werden und hoffen, dass das auch kurzfristig zu einer Haftverschonung führen wird“, sagte er der „Sportbild“.

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