Prozess gegen Brüder nach tödlichen Messerstichen

Ein Toter liegt mit zahlreichen Stichverletzungen an einer Straße in Hiddenhausen. Tatverdächtig sind zwei Brüder, die den Mann nach einem Streit umgebracht haben sollen. Jetzt verhandelt das Landgericht Bielefeld den Fall.

19.12.2019, 02:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Prozess gegen Brüder nach tödlichen Messerstichen

Justitia-Figur auf dem Gerechtigkeitsbrunnnen auf dem Römerberg. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Weil sie einen 32-Jährigen mit 20 Messerstichen getötet haben sollen, stehen heute zwei Brüder vor dem Bielefelder Landgericht. Die 31 und 33 Jahre alten Männer sollen den Mann nach einem Streit um Schulden umgebracht haben. Zudem soll das Opfer einem der beiden Angeklagten zuvor das Nasenbein gebrochen haben.

Der Staatsanwalt wollte die Brüder wegen gemeinschaftlichen Mordes anklagen. Nach Ansicht des Gerichts ist aber nach jetzigem Stand der Ermittlungen offen, wer von beiden zugestochen hat. Daher wurde die Mordanklage nicht zugelassen - und es wird nur wegen Körperverletzung mit Todesfolge verhandelt.

Der Tote war Ende Mai in Hiddenhausen bei Herford an einer Straßenkreuzung gefunden worden. Zeugen für die Tat gibt es nicht. Ein Urteil könnte im April fallen.

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